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40 Prozent der in Deutschland lebenden Afghaninnen und Afghanen sind erwerbstätig

Das Liniendiagramm stellt die Entwicklung der Beschäftigungsquoten von afghanischen Staatsangehörigen in Deutschland derselben Entwicklung bei Staatsangehörigen aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern insgesamt gegenüber. Abgebildet sind die jährlichen Werte vom Jahr 2008 bis zum Jahr 2021. Zu den 8 wichtigsten Asylherkunftsländern zählen Afghanistan, Eritrea, Iran, Irak, Pakistan, Somalia und Syrien. Eine genauere Beschreibung der Grafik können sie dem begleitenden Text entnehmen. Die Darstellung basiert auf Werten der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, dem Ausländerzentralregister sowie eigenen Berechnungen und Auswertungen.

Die Beschäftigungsquote der afghanischen Staatsangehörigen in Deutschland belief sich zum 30.4.2021 auf 40 Prozent, das sind 3 Prozentpunkte mehr als bei den Beschäftigten aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern insgesamt. Nachdem die Beschäftigungsquote durch den starken Zuzug 2015 und 2016 zunächst eingebrochen war, hatte sie bereits im Jahr 2019 die 40-Prozent-Schwelle wieder überschritten. Im Zuge der COVID-19-Pandemie wurde dieser Anstieg unterbrochen, seitdem ist eine Stagnation der Beschäftigungsentwicklung zu beobachten. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Bevölkerung aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern wieder. Detailliertere Informationen dazu finden Sie im IAB-Forschungsbericht 9/2021.