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Aus Sicht der Betriebe hat sich die Produktivität durch Homeoffice meist nicht verschlechtert

Das gestapelte Balkendiagramm zeigt die Einschätzung der Betriebe zu den Auswirkungen von Homeoffice in der Covid-19-Pandemie. Dargestellt sind die Anteile der Betriebe, die Homeoffice anbieten und die folgenden Effekte infolge des Homeoffice auf verschiedene Bereiche im Betrieb beobachtet haben: positive Auswirkungen, keine Auswirkungen und negative Auswirkungen. Zusätzlich ist noch der Anteil abgebildet, der „weiß nicht“ angegeben hatte, bzw. keine Angabe gemacht hat. Die genannten Angaben sind für jeden Bereich in je einem Balken gestapelt und addieren sich dort zu 100 Prozent. Abgebildet sind die Bereiche: Arbeitsmoral, Produktivität der Beschäftigten, Qualität der geleisteten Arbeit, Kommunikation zwischen den Beschäftigten, Kommunikation zwischen Beschäftigten und Führungskräften sowie Anleitung bzw. Einarbeitung von neuen Beschäftigten. Eine genauere Beschreibung der Grafik können sie dem Text entnehmen, der bei der Grafik steht. Die Darstellung basiert auf Werten der IAB-Betriebsbefragung „Betriebe in der Corona-Krise“, Welle 19, die vom 2.11. bis 16.11.2021 stattfand.

Rund 60 Prozent der Homeoffice-Betriebe geben an, dass die Arbeit im Homeoffice keine Auswirkungen auf die Produktivität der Beschäftigten hat. Auch in anderen ausgewählten Bereichen stellt der größte Teil der Betriebe keine Veränderungen fest. Mit Fokus auf negative und positive Einschätzungen ergibt sich das folgende Bild: Die Auswirkungen auf innerbetriebliche Kommunikation und das Einarbeiten von neuen Beschäftigten werden von einem größeren Anteil der Betriebe negativ gesehen. Die Arbeitsmoral, die Produktivität sowie die Qualität der Arbeit hingegen sieht der größere Anteil der Betriebe verbessert.
Detailliertere Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Betriebe finden Sie in den Ergebnisse aus Welle 19 der Studie „Betriebe in der Corona-Krise“.