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Beschäftigungszuwachs bricht in der Corona-Krise besonders bei Helfertätigkeiten ein

Das Liniendiagramm zeigt die Entwicklung der Beschäftigung von März 2015 bis Dezember 2020. Dargestellt ist diese Entwicklung für die folgenden Anforderungsniveaus: Experten, Spezialisten, Fachkräfte und Helfer. Ab dem Beginn der Corona-Krise im März 2020 ist zusätzlich zum realen Beschäftigungsverlauf auch der fiktive Verlauf erfasst. Es zeigt sich, dass der erste coronabedingte Lockdown einen deutlichen Einbruch bringt, wo üblicherweise ein saisonbedingter Frühjahrsaufschwung stattfindet. Am stärksten tritt das bei den Helfertätigkeiten auf. Diese Darstellung basiert auf Daten der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit.

Von 2015 bis zum Beginn des Jahres 2020 führte die gute konjunkturelle Entwicklung zu einem stetigen Beschäftigungswachstum über alle Anforderungsniveaus hinweg. Der erste coronabedingten Lockdown bringt einen deutlichen Einbruch, wo üblicherweise ein saisonbedingter Frühjahrsaufschwung stattfindet. Die Lücke zwischen dem tatsächlichen Beschäftigungsverlauf und einem fiktivem ohne Corona-Krise fällt bei den Helfertätigkeiten am größten aus. Allerdings erholte sich die Beschäftigung auf dem Helferniveau bereits ab Juni 2020 und damit zwei Monate früher als die Gesamtbeschäftigung.
Detailliertere Informationen dazu finden Sie im „IAB-Kurzbericht 16/2021“.