Betriebe nennen unterschiedliche Gründe für Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung

Bei rund einem Drittel aller sozialversicherungspflichtigen Neueinstellungen im Jahr 2018 war der Stellenbesetzungsprozess aus betrieblicher Sicht schwierig, weil es zu wenige Bewerber gab. Bei 24 Prozent resultierten die Schwieigkeiten aus einer unzureichenden Qualifikation der Bewerber. In 16 Prozent der Fälle waren die Lohn- bzw. Gehaltsforderungen der Bewerber nach Angaben der Betriebe zu hoch, bei 15 Prozent waren die Bewerber nicht bereit, die gegebenen Arbeitsbedingungen zu erfüllen. Bei allen diesen Gründen ist 2018 im Vergleich zu den Vorjahren ein tendenzieller Anstieg zu sehen. Diese Angaben basieren auf Daten der IAB-Stellenerhebung, einer repräsentativen Betriebsbefragung in Deutschland.