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Die Mehrheit der Jobcenter-Beschäftigten betreut Leistungsberechtigte, die aus ihrer Sicht nicht erwerbsfähig sind

Die Grafik zeigt Einschätzungen von Jobcenter-Beschäftigten zur Erwerbsfähigkeit von Leistungsberechtigten. 61 Prozent stimmen der Aussage „voll und ganz“ oder „eher“ zu, dass viele der von ihnen betreuten Personen faktisch nicht erwerbsfähig sind. 86 Prozent befürworten einen erleichterten Wechsel in andere Sicherungssysteme wie die Erwerbsminderungsrente oder die Sozialhilfe. Nur 7 Prozent sehen eine Übereinstimmung zwischen den Bewertungen der Jobcenter und der Deutschen Rentenversicherung. Eine Mehrheit lehnt jedoch eine Änderung der gesetzlichen Erwerbsfähigkeitskriterien ab.

Gesundheitliche Einschränkungen sind unter Grundsicherungsbeziehenden weit verbreitet und mindern ihre Erwerbschancen teils erheblich. Diese Beeinträchtigungen gehen teils so weit, dass die Jobcenter mehrheitlich an der Erwerbsfähigkeit vieler Leistungsbeziehenden zweifeln.
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