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Freie Mitarbeit, Leiharbeit und Praktika erholten sich bis 2021 nur langsam vom coronabedingten Einbruch

Das Liniendiagramm zeigt die Anteile der Beschäftigten in freier Mitarbeit, Leiharbeit und Praktika von 2018 bis 2021. 2018 lagen die Anteile bei allen drei Erwerbsformen zwischen 1 und 2 Prozent, 2020 nur noch zwischen 0,5 und 1,5 Prozent. 2021 stiegen die Anteile wieder leicht, bewegen sich aber immer noch im Bereich zwischen 0,5 und 1,5 Prozent. Die Datenbasis für die Grafik ist das IAB-Betriebspanel

Bedingt durch die Covid-19-Pandemie mussten die Betriebe ihre Personalressourcen auf verschiedene Arten anpassen. Neben Maßnahmen wie Kurzarbeit und Arbeitszeitreduzierungen wurde auch externes Personal verringert, also Beschäftigte in freier Mitarbeit sowie Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter. Pandemiebedingt sank die Anzahl der Praktika ebenfalls. Alle drei Erwerbsformen haben sich im Jahr 2021 von dem starken Einbruch in 2020 nur langsam erholt. Wegen der fehlenden offenen Stellen und Praktika hatten besonders junge Menschen im Übergang zwischen dem Bildungssystem und dem Arbeitsleben keine leichten Einstiegsbedingungen.
Einen Überblick über die Entwicklung der Erwerbsstrukturen gibt die Datei „Erwerbsstrukturen im Wandel – Daten aus dem IAB-Betriebspanel“.