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Gehälter in den Pflegeberufen entwickeln sich normal, bleiben aber vergleichsweise niedrig

Grafik "Entgelte von Pflegekräften, 2012 und 2018 in Euro". Der Pflegebranche fehlen akut Fachkräfte, was vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise umso stärker zum Tragen kommt. Eine mögliche Ursache dafür sind die vergleichsweise niedrigen Gehälter. Obwohl in der Altenpflege die Löhne von 2012 auf 2018 überdurchschnittlich gestiegen sind (Fachkräfte: +21,2 %, Helfer 21,3 %, Beschäftigte insgesamt: 14,9 %), verdienen Helfer dort mit einem mittleren Lohn von 2.041 Euro über ein Drittel weniger als der Durchschnitt der Beschäftigten (3.304 €). In der Krankenpflege sind die mittleren Entgelte im Großen und Ganzen entsprechend der allgemeinen Lohnentwicklung gestiegen. Die Fachkräfte in der Krankenpflege liegen als „Spitzenverdiener“ in der Pflegebranche mit ihrem jahresdurchschnittlichen Bruttogehalt von 3.415 € knapp über dem Durchschnitt.

Der Pflegebranche fehlen akut Fachkräfte, was vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise umso stärker zum Tragen kommt. Als eine mögliche Ursache werden zu niedrige Gehälter angeführt. Obwohl in der Altenpflege die Löhne von 2012 auf 2018 überdurchschnittlich gestiegen sind, verdienen Helfer dort mit einem jahresdurchschnittlichen Bruttogehalt von 2.041 Euro über ein Drittel weniger als der Durchschnitt der Beschäftigten (3.304 €).
In der Krankenpflege sind die Gehälter im Großen und Ganzen entsprechend der allgemeinen Lohnentwicklung gestiegen. Die Fachkräfte in der Krankenpflege liegen als „Spitzenverdiener“ in der Pflegebranche mit einem mittleren Lohn von 3.415  Euro knapp über dem Durchschnitt.
Mehr Informationen dazu finden Sie in den Aktuellen Daten und Indikatoren vom 2.4.2020.